„Ich möchte, dass damit Kindern geholfen wird.“ – Aus dem Dauerauftrag einer Oberösterreicherin wird ein Dauerauftrag zur Hilfe für Kinder in armen Verhältnissen.
Auf das Hilfskonto der Kirchenzeitung überweist eine Oberösterreicherin Monat für Monat mehr als 150 Euro. Dieses Konto hat die Kirchenzeitung zur Finanzierung der Hilfsprojekte in Split (Friedensdorf MIR) und davor schon in Rumänien (Kinder von Coltesti) eingerichtet. Die anonym bleiben wollende Spenderin spendet auch nach Abschluss der beiden Großprojekte – mit der Auflage, dass das Geld weiterhin bedürftigen Kindern dieser Länder zu Gute kommt.
Erst jüngst konnte die Kirchenzeitung ihrem Solidaritätspreisträger Adolf Hohensinn aus Haslach 1.500 Euro für seine Familienhilfe in Gorazde und Srebrenica übergeben. Hohensinn ist schon unzählige Male dort gewesen, jüngst in der ersten Jännerhälfte 2003. Nun überbrachte er eine genaue Aufstellung, wem er wie mit dem Geld helfen konnte: In Srebrenica und Gorazde konnte er zwölf Kinder mit Hosen, Jacken und Schuhen einkleiden. Die Kinder aus Srebrenica haben am 11. Juli 1995 bei einem Massaker von serbischen Soldaten an bosnischen Männern ihre Väter verloren. Die zerstörten Häuser der Familien in Srebrenica sind noch nicht aufgebaut. Die Mütter leben nun mit den Kindern im Dorf Doborovci.
Auch die Kinder, denen Herr Hohensinn (kleines Bild) in Gorazde eine Freude machen konnte, haben keinen Vater mehr. Zwei von ihnen sind Vollwaisen. Alfred Hohensinn überbrachte den völlig verarmten Familien auch Lebensmittel. Einem bosnischen Musikstudenten in Wien konnte er in schwieriger finanzieller Situation helfen.Die Kirchenzeitung sagt der Spenderin herzlich Danke.
Spendenkonto der Kirchenzeitung 10.302.099, VKB Linz (BLZ 18.600)