Einer der heurigen Arbeitsschwerpunkte der „Welser Initiative gegen Faschismus“ („Antifa“) ist die Bewerbung der Ausstellung „Wert des Lebens“. Sie wird vom 8. Mai bis 2. November 2003 in Schloss Hartheim gezeigt. In diesem Schloss wurden vom NS-Regime zwischen 1940 und 1944 fast 30.000 Menschen ermordet, überwiegend geistig und körperbehinderte Menschen.
Laut Vorsitzendem der Antifa, Dr. Robert Eiter, soll das Engagement dazu beitragen, dass viele Jugendliche die Ausstellung besuchen, „sie ist politische Bildung der besten Art“. Der Welser Jugendstadtrat Hermann Wimmer sagte zu, dass sein Referat die Kosten für die Busse übernimmt, mit denen Schulklassen aus der Stadt zur Ausstellung fahren. Das, so meint Eiter, wäre auch für andere Gemeinden nachahmenswert.