Der Direktor der Finanzkammer der Diözese, Mag. Siegfried Primetshofer, fordert von der neuen schwarz-blauen Bundes-regierung, dass sie die Kirche bei ihren Denkmalschutz-Aufgaben mehr unterstützt. Österreichweit steckte die Kirche 2001 mehr als 120 Millionen Euro in die Erhaltung denkmalgeschützter Gebäude, der Bund leistete lediglich Subventionen von 5,7 Mio Euro.
Weiters würden kirchliche und private Bauten gleich behandelt, bemängelt Primetshofer. Das hat weit reichende Folgen: Die Kirche sei somit nicht zum Abzug der Vorsteuer berechtigt. Darüber hinaus werde von Ersparnissen, die Pfarren im Hinblick auf eine Renovierungen bilden, die Kapitelertragsteuer eingehoben.
Der Finanzkammerdirektor wünscht sich auch, dass die Kirchenbeiträge steuerlich den Gewerkschaftsbeiträgen gleichgestellt werden und voll steuerlich absetzbar sind. Die Verhandlungen über diese Fragen führt die österreichische Bischofskonferenz.