Im Herbst will die „ELAG“ (Elisabeth Liegenschafts-Entwicklungs-Aktiengesellschaft) ein öffentliches Angebot zum Kauf von Aktien machen. Schon jetzt kann man sein/ihr Interesse daran anmelden.
Die gegenwärtigen Aktionäre der „ELAG“ sind zu 72 Prozent die Caritas OÖ und andere kirchliche Organisationen, zu 21 Prozent Banken (HypoLandesbank, Raiffeisenlandesbank, Sparkasse OÖ und Volkskreditbank) bzw. die OÖ. Versicherung und zu 7% die Koop Beteiligungs AG, eine Rieder Unternehmensgruppe. Zweck der ELAG ist – wie sollte es anders sein, wenn unter ihren Eltern die Caritas ist, der „Einsatz von Kapital zur Verbesserung des Lebens“.
Eine „grundsolide Kapitalanlage“ will ELAG bieten. Diese ist gekoppelt an die Übernahme sozialer Verantwortung. Zu herkömmlichen Anlageformen soll eine neue, interessante Alternative geboten werden. Die Idee im Hintergrund: Seit Jahrhunderten ist der Kirche ein beträchtliches Liegenschaftsvermögen anvertraut. Mit modernen Formen des Immobilienmanagements und der Kapitalaufbringung sollen Erträge erwirtschaftet werden, die soziale und seelsorgliche Projekte verwirklichen lassen. Das Geld wird knapp, die Aufgaben für Sozialeinrichtungen werden aber immer mehr, erläutern die beiden Geschäftsführer der ELAG, Mag. Friedrich Mayrhofer und Josef Seifried. So muss die Caritas auch hier neue Wege gehen, um neue Einnahmequellen für ihre vielfältigen Aufgaben zu erschließen.
Aktionär/in werden
„Going public“ nennt die Finanzwelt den Weg, Aktien zum Kauf für alle und öffentlich anzubieten. Die ELAG wird diesen Schritt noch heuer unternehmen. So kann jede und jeder Aktionär werden, der mit den Unternehmenszielen einverstanden ist und am sozialen Touch der Geldanlage Gefallen findet. Mindestens die Hälfte des Kapitals wird in österreich investiert, der Rest in zentral- und osteuropäischen Tochtergesellschaften. Voraussetzung für Letzteres ist, dass die Kirche oder die ELAG Mehrheitseigentümer sind, dass eine risikoarme Veranlagung sichergestellt ist, dass die karitativ-soziale Ausrichtung eingehalten wird und dass nur in Objekte investiert wird, deren laufende Erträge zumindest eine Rendite im Ausmaß der Inflatiosnrate erwarten lässt.
So weit das Grundsätzliche. Im Konkreten hat die ELAG bereits Wohn- und Büroprojekte in Gallneukirchen, Linz, Wels, Rottenegg und Targu Mures (Rumänien). In Entwicklung sind mehrere weitere Projekte. Eines davon ist ein touristisches Projekt in Kroatien auf dem Areal eines ehemaligen Klosters. Neben einer kommerziellen Nutzung gibt es auch Sozial-Wohnungen.
Interessierte finden unter der Internetadresse www.elag.at weitere Infos.