Am kommenden Freitag, 14. März ist Familienfasttag. Die Katholische Frauenbewegung lädt zum Fasten ein, damit für andere Menschen die Armut nicht zum Schicksal wird. Heuer geht es vor allem um die Solidarität mit Frauen in Asien und Lateinamerika. Das Bild zeigt Frauen auf den Philippinen. Sie sollen als Kleinstunternehmerinnen eine Chance auf selbstständiges Leben bekommen.
Gemeinsam Fasten
Einen Fastenvorsatz hängt man nicht von Anfang an gleich an die große Glocke. Erst einmal abwarten, ob man auch halten kann, was man sich vorgenommen hat, denken viele. Fasten hat so einen sehr persönlichen Charakter. Fasten ist aber auch in der Gemeinschaft bereichernd: Wenn Menschen miteinander Zeichen der Solidarität setzen. Die Fastensuppe rund um den 14. März – dem Familienfasttag – ist ein Weg dazu. Natürlich geht es um das Geld für Entwicklungsprojekte in den Ländern des Südens. Und der Slogan „Suppe essen – Schnitzel zahlen“ ist ein eingängiges Motto, dem man sich gerne anschließt. Noch dazu, weil die Fastensuppen hervorragend schmecken. Gemeinsam Suppe löffeln und darüber ins Gespräch kommen, wem das gespendete Geld zugute kommt – das ist eine sinnvolle Form des Fastens. Denn Fasten hat nicht nur mit dem Magen zu tun, sondern auch mit den Hirn. Die Suppe soll Augen und Verständnis für die Armut öffnen: Von den 1,3 Milliarden Menschen, die mit weniger als einem Euro pro Tag auskommen müssen, sind 70 Prozent Frauen. Die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung hilft daher Frauen Bildung und Einkommen zu erschließen.