Bischof Maximilian Aichern widmet seinen diesjährigen Fastenhirtenbrief der Heiligen Schrift. Die Bibel sei aber nicht das einzige „Wort Gottes“, betont der Bischof. Jeder Mensch trage die kleine lebendige „Bibel“ in sich, die von Gott selbst geschrieben ist: sein Gewissen. Das Volk Gottes mit seiner Glaubenserfahrung sei die große lebendige „Bibel“, die das Wort Gottes enthält und zum Ausdruck bringt: „Alle drei ‚Bibeln‘ – das Gewissen, die Kirche und die Heilige Schrift – ergänzen und korrigieren einander“, so der Linzer Bischof: „Das ist notwendig, weil das Wort Gottes auch missverstanden und missbraucht werden kann.“