Ausgabe: 2003/25, Ethik, Aichern, Sri Lanka, Arifi
17.06.2003
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
- Ethik
Der mahnende Auftritt von Bischof Maximilian Aichern bei den Reichersberger Pfingstgesprächen der ÖVP hat großen medialen Widerhall gefunden. Auch andere Meinungen können für Diskussion sorgen. So hat der Präsident des Österreichischen Schiverbandes und erfolgreiche Unternehmer, Prof. Peter Schröcksnadel, gemeint, Ethik muss sich auch rentieren. Der weltweit größte Fischverarbeiter Unilever kaufe zum Beispiel Fische nur von solchen Unternehmen, die die Meere nicht überfischen. Aus Eigennutzen, um weiterhin Fische zu haben.Der Tropenholz-Kaufboykott habe – so Schröcksnadel – dazu geführt, dass in Sri Lanka das Tropenholzgeschäft, von dem viele lebten, in den Ruin trieb. Auch Mitteleuropa wurde einmal abgeholzt (Karst). Wir dürfen anderen Ländern nur etwas vorschreiben, wenn wir den Schaden zahlen ...
- Hilfe
Die Welser Initiative gegen Faschismus (KIZ-Solidaritätspreisträger 2002) hilft den Hinterbliebenen des Todesopfers eines neonazistischen Brandanschlages, der 1997 in Wels verübt wurde. Die Initiative erreichte mit Unterstützung des Bundespräsidenten, des oö. Landes-hauptmannes und des Welser Bürgermeisters, dass die Familie, die in Mazedonien im Elend lebte, eine Aufenthaltserlaubnis für Österreich erhielt. Nun soll der Familie Arifi bei der Schaffung einer Existenzgrundlage geholfen werden. Spenden sind erbeten: Konto 10000049700 bei der Allg. Sparkasse Oberösterreich.