„Heast das net, wia die Zeit vageht!“, vorgetragen von einem blinden Buben. Eine Szene bei der Jubiläumsfeier „190 Jahre Institut für Hör- und Sehbildung“ am Freitag, 13. Juni in Linz. Bischof wie Landeshauptmann waren in gleicher Weise beeindruckt vom Lied. Eindrucksvoll ist auch, was sich in diesem Bereich in dieser Zeit getan hat. Gebärdensprache wurde tauben Kindern einst verboten! Eine gewaltige Gesinnungsänderung hat sich vor allem in den letzten Jahrzehnten vollzogen. Das von der Caritas für Menschen mit Behinderungen geführte Institut und die Landesschule suchen heute verstärkt die Kooperation mit Wirtschaftsbetrieben. Die hier ausgebildeten Jugendlichen sollten so besser auf normale Arbeitsbedingungen vorbereitet werden.