v.l.n.r.: 1. Reihe : J?rgen Tr?binger, Mag. Dieter Stadler,
Pater Mag. Josef Denkmayr, Mag Alois Pernsteiner,
Ploier Preisträger 2003: (1. Reihe v. l.: Jürgen Tröbinger, Dieter Stadler, P. Josef Denkmayr, Alois Pernsteiner, und P. Florenz Graf (für P. Eckerstorfer).
Als Missionar in Peru hat der aus Arnreit stammende P. Mag. Robert Eckerstorfer mit dem Projekt „OSCAR“ 600 Kilometer Straßen, 40 Brücken und eine Reihe von Schulen gebaut. P. Mag. Josef Denkmayr aus Neumarkt i. M. baute in Ghana eine Tischlerei und Näherei auf. Schüler/innen der Linzer Hamerlingschule haben mit ihrem Religionslehrer Mag. Alois Pernsteiner zahlreiche Hilfprojekte vor allem in Indien, aber auch in Kiew durchgeführt. Mag. Dieter Stadler aus Perg organisierte in Nikaragua nach der großen Sturmkatastrophe 1998 ein Dorfentwicklungsprojekt.
Am Mittwoch, 18 Juni wurden an diese vier Personen bzw. Gruppen die „Ploier-Preise für Entwicklungshilfe 2003“ verliehen. Der Rundschau-Journalist Jürgen Tröbinger hat für eine Reportage über die Christophel-Blindenmission den Journalistenpreis erhalten.
Mit Landeshauptmann Josef Pühringer und Generalvikar Josef Ahammer bekannten sich Land und Kirche zum Prinzip der Entwicklungszusammenarbeit. Das Land gibt zur Zeit 1 Million Euro für Entwicklungsprojekte aus. „Ein Ruhmesblatt ist dieser Betrag sicher nicht“, meinte Pühringer, doch leistet Oberösterreich im Bundesländer-Vergleich weitaus am meisten. Neben den beachtlichen Geldern kirchlicher Organisationen unterstrich Generalvikar Ahammer vor allem den Personaleinsatz: 35 Priester und 75 Ordensschwestern aus Oberösterreich stehen derzeit im Einsatz in aller Welt, dazu kommen zehn Entwicklungshelfer/innen.