Viele Dinge in unseren Pfarrkirchen werden von den regelmäßigen Kirchenbesuchern kaum mehr wahrgenommen. Man hat sie so oft erblickt, dass man sie eigentlich nicht mehr sieht. Gerade deshalb bieten die Kirchen die Möglichkeit, Dinge neu zu entdecken, wieder zu finden. Man muss nur „mit offenen Augen“ durch die Kirche gehen. So lautet auch der Titel einer Serie im Pfarrblatt der Pfarre Sattledt. Die Statue des Guten Hirten hoch über der Kanzel und die Marienstatue haben die Autoren ins Zentrum der Betrachtung gerückt, sind ihrer Geschichte nachgegangen und den Geschichten, die damit verbunden sind. Die Texte können eine Einladung für die Kirchenbesucher sein, das oft Übersehene neu zu entdecken. Taufwasser wird Trinkwasser In weiten Teilen unseres Landes ist ein „Trinkgeld“ üblich, das der taufende Priester oder Diakon erhält. „20 Tropfen Wasser kosten doch nichts“, sagt Pfarrer P. Theobald, Pfarrer in Ottensheim, zu den Tauffamilien. „Wenn ihr aber für das Wasser etwas hergeben wollt, dann baut besser eine Zisterne für eine Familie in der Diözese Nakuru in Kenia.“ – Dort unterstützt nämlich seit Beginn dieses Jahres die „Initiative für eine gerechte Welt“ den Bau von Wasserreservoirs.