Ab Mitte Dezember werden in den österreichischen Hofer Märkten 35.000 „Mützen für den Frieden“ namens „Kandahar“ verkauft. Pro verkaufter Mütze fließt ein Euro in das Projekt „Solidarität gegen den Krieg“ in der nordafghanischen Stadt Kundus. Die Idee dazu hatten Energie AG-Vorstandsdirektor DDr. Werner Steinecker, Peter Quendler von der Caritas Kärnten und der Linzer Unternehmer Otto Hirsch. Oö. Unternehmer wie Eisbär Skimode wollen nächstes Jahr die Mütze ins Programm nehmen.
In Kundus errichten Quendler und Hirsch ein Projekt für Frauen (Kindergarten, Schule für 200 Mädchen, Textil-Produktionsstätte, Sozialzentrum). Das Land OÖ, das österreichische Außenministerium, die Caritas Kärnten und Spender/innen kommen für die Finanzierung (eine Million Euro) auf. In zwei Monaten soll das Projekt fertiggebaut sein. Ende Mai 2004 soll die Produktion beginnen, die Schule schon etwas früher.