*Als erster kirchlicher Einrichtung Österreichs wird dem Pastoralamt der Diözese Linz das europaweit anerkannte Gütesiegel „Familie und Beruf“ verliehen.
Das Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz zeichnet mit einem eigenen Zertifikat Unternehmen aus, die Maßnahmen für eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Familie setzen. Die Initiativen des Pastoralamts wurden von unabhängigen Gutachtern berurteilt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Von 2025 möglichen Punkten des Familien-Freundlichkeits-Index hat das Pastoralamt 1416 Punkte erreicht. Eines der besten Resultate der zahlreichen von ihm untersuchten Betriebe, so der Gutachter Dr. Wolfgang Bauer: „Ich habe eine moderne, zielorientierte Serviceorganisation vorgefunden.“
Zu den familienfreundlichen Maßnahmen des kirchlichen Betriebs gehören unter anderem viele Teilzeitlösungen in verschiedenen Modellen, Möglichkeiten für variable Dienstzeiten und ein garantiertes Rückkehrrecht an den Arbeitsplatz auch dann, wenn Eltern drei Jahre bei ihren Kindern zu Hause waren. Durch den eingeschlagenen Weg der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie will das Pastoralamt einen weiteren Schritt zur Mitarbeiter/innen-Zufriedenheit setzen. Das Pastoralamt beschäftigt zur Zeit 293 Männer und Frauen. (Dabei sind die Mitarbeiter/innen der Wirtschaftsbetriebe und die karenzierten Personen eingerechnet.) Das Zertifikat ist für das Pastoralamt aber kein Ruhekissen. Weitere Verbesserungen sollen vorgenommen werden, nach drei Jahren werden die Maßnahmen wiederum überprüft. Zur Zeit sammelt man Ideen, wie man Engpässen bei der Kinderbetreuung abhelfen kann. Im Gespräch ist ein eigener Raum, in dem sich Kinder aufhalten können, während Eltern Besprechungen oder Sitzungen haben.