Ausgabe: 2003/52, Enns-St. Marien, Enns, St. Marien, Mai, Maiandacht
23.12.2003
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Nicht schon wieder ein zusätzlicher Termin! – Das war der einhellige Tenor, als 1993 in der Pfarre Enns-St. Marien überlegt wurde, wie das Jahr der Familie weitergeführt werden könnte. Auf Anregung von Isabella und Michael Lemmé entschloss sich die Pfarre zu einer Aktion, die bis heute lebendig ist: zur Gründung einer Gebetsgemeinschaft für Familien. Familie Lemmé hatte es kurz zuvor selbst erfahren, was es heißt, in einem Gebetsnetz gehalten zu sein: Ihr Kind war schwer krank, im ersten Lebensjahr zehn Mal im Spital. Die Eltern waren dankbar, dass Mitglieder der Schönstatt-Bewegung in ganz Österreich für ihr Kleines gebetet hatten. Zur Gebetsgemeinschaft in Enns zählen zur Zeit 45 Mitglieder. Sie haben sich verpflichtet, einmal wöchentlich den Engel des Herrn zu beten. Zwei- bis dreimal jährlich erhalten die Mitglieder einen Brief, in dem die verschiedenen Anliegen beschrieben werden. Es wird aber niemand mit dem Gebet „zwangsbeglückt“, sondern gefragt, ob die Gemeinschaft für ihn beten darf. Einmal im Jahr trifft sich das Ennser Gebetsnetz für Familien zu einer Maiandacht.
Weitere Informationen: Familie Lemmé, Tel. 07223/817 37.