Gute Stimmung und ein Umsatz wie im Vorjahr. So stellte sich kurz vor Weihnachten die Situation im Handel dar. Die Geschäfte waren vielerorts auch am 8. Dezember geöffnet. Einige hatten bewusst geschlossen. Zum Beispiel die Firma Nowotny in Peuerbach. „Wir möchten Sonn- und Feiertage als Feiertage, Ruhetage, Familientage und zum Innehalten beibehalten“ stand an der Geschäftstür zu lesen. Scharfe gewerkschaftliche Reaktionen löste die alljährlich wegen des Nikolomarktes (6. bis 8. Dezember) erteilte Ausnahmegenehmigung für Bad Ischl aus, am 7. Dezember auch offen halten zu dürfen. Der 7. Dezember war heuer ein Sonntag. Durch das Offenhalten am 8. Dezember, so die Kritik der Gewerkschaft der Privatangestellten, ergab sich, dass die Geschäfte dreizehn Tage hintereinander offen haben konnten. Für die betroffenen Arbeitnehmer/innen sei das schlimm.