Der frühere Dompropst und Finanzdirektor der Diözese Linz Prälat Ludwig Kneidinger ist am 11. Jänner 2004 verstorben. Prälat Kneidinger wurde am 20. Mai 1914 in Altenfelden geboren. Nach dem Studium am Kollegium Petrinum und im Linzer Priesterseminar wurde er am 2. Juli 1939 in Linz zum Priester geweiht. Nach kurzer Tätigkeit als Kooperator in Wartberg/Aist und Gaspoltshofen kam er bereits 1941 in die Diözesanfinanzkammer und wurde Aushilfspriester in Linz-Herz Jesu. Er blieb dort bis vor einigen Jahren der tägliche Zelebrant bei den Franziskanerinnen in der Brucknerstraße in Linz. Unterbrochen durch eine mehr als dreijährige Leidenszeit im Konzentrationslager Dachau (1941 bis 1945) hat sich Kneidinger um die Verwaltung der kirchlichen Finanzen in Oberösterreich gesorgt, ab 1941 als Referent und von 1970 bis 1987 als Finanzdirektor. Er war Mitglied des Diözesankirchenrates, des Bautenkomitees und Kunstrates, Mitglied des Aufsichtsrates der Glockengießerei St. Florian, Vertreter der Diözese Linz im Katholischen Hochschulwerk Salzburg und Mitglied im Kuratorium der Kirchlichen Aufbauanleihe. Seit 1971 war er Mitglied des Linzer Domkapitels, zuletzt bis 1996 als Dompropst. Der „Päpstliche Ehrenprälat“ war Träger des Silberne Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich.
Aufbahrung: Ab Sonntag, 18.1., 17 Uhr im Maria-Empfängnis-Dom. Begräbnisgottesdienst: Montag, 19. 1., 9.30 Uhr im Dom, 11.30 Uhr Beisetzung auf dem St. Barbara-Friedhof.