Seit einem Jahrzehnt sinkt die durchschnittliche Kranken-standsdauer: Waren 1993 Arbeitnehmer/innen 15,1 Tage pro Jahr im Krankenstand, sank die Anzahl im Jahr 2003 auf 13,1 Tage (bei geringfügiger Zunahme gegnüber 2002). Eine wesentliche Verschiebung findet aber innerhalb der Krankheitsursachen stattt. Psychische Probleme als Grund für Krankenstandstage haben stark zugenommen. Im Durchschnitt sind 460 Krankenstandstage pro 1000 Beschäftigten wegen psychischen Erkrankungen zu verzeichnen, zehn Jahre zuvor waren es noch 307 Tage. Das entspricht einer Zunahme um das 1,5-Fache und bedeutet heute rund zwei Millionen Krankenstandstage im Jahr. Die durchschnittliche Kranken-standsdauer beträgt bei psychischen Erkrankungen 29,9 Tage im Jahr. Diese alarmierenden Zahlen hat pro mente Austria im Handbuch „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“ veröffentlicht. Rund zehn Prozent aller Berufstätigen leiden an einer psychischen Erkrankung, dreißig Prozent befinden sich wegen psychosomatischer Erkrankungen in Behandlung. Bei einer Umfrage wurde Zeitdruck als Hauptursache genannt.
- Schigebiet am Hochficht
Das Schigebiet am Hochficht, das je zur Hälfte dem Stift Schlägl und Schiverbands-Präsidenten Peter Schröcksnadel gehört, zog in der vorigen Saison 200.000 Besucher/innen an. Rechtzeitig vor den Semesterferien hat das Schigebiet seine Neuerungen vorgestellt: Der bestehende Rehberg-Lift wurde modernisiert und paralell dazu ein zweiter gebaut. Damit wurde die Förderleistung auf über 2.000 Personen pro Stunde verdoppelt und es dürfte kaum mehr zu Wartezeiten kommen.