Der Frost der letzten Wochen tat den Feldern gut. Eingefroren scheinen auch die Entwicklungsmöglichkeiten der Landwirtschaft. Das ist nicht gut.
Die Agrarreform der Europäischen Union gibt „Betriebsprämien“ nur mehr auf Basis dessen, was in den Betrieben zwischen den Jahren 2000 und 2002 dort produziert wurde. Wer auf andere Produkte umsteigt, schaut durch die Finger. Auf diese Problematik machten Agrarlandesrat Dr. Josef Stockinger und Landwirtschaftskammerpräsident ÖR Hannes Herndl am 28. Jänner aufmerksam. Die Reform sein „kein Wunschprogramm“ der österreichischen Bauern. Die Landwirtschaftskammer will absehbare Härtefälle erfassen und beim Einstieg in das neue Agrarsystem helfen. Nach der nunmehrigen Reform erwarten sich die Agrarpolitiker endlich eine Phase der Verlässlichkeit und der Stabilität in der Landwirtschaft.