Bild: Eberhard Bruderhofer schwärmt für alte Druckmaschinen. Zum Abschied schenkte ihm seine Belegschaft ein Gerät aus der Zeit um 1950.
Foto: Franz M. Glaser
War es Gutenberg? Oder waren es die Chinesen, bei denen Marco Polo auf seiner Reise zwei Jahrhunderte (1298) vorher das Drucken mit einzelnen Lettern vorgefunden hatte? Aus gebranntem Ton fertigten sie die Lettern an und setzten sie in einen Wachsblock. Damit wurde gedruckt.
Als Eberhard Bruderhofer seine Buchdruckerlehre begann, verwendete man noch Bleilettern. In einer einzigen Berufslaufbahn durchlebte er einen gigantischen Wandel. Als Direktor einer der bedeutendsten Druckereien Österreichs wurde er jetzt – am 29. Jänner – von seinem Betrieb, dem Landesverlag-Druckservice in Wels, in den Ruhestand verabschiedet. In der Schweiz, in Holland und Deutschland war er auf der „Walz“. 1968 kam Bruderhofer zum Landesverlag. Als Druckerei-Direktor war er so mitentscheidend für die Qualität der Kirchenzeitung. Für eine große Druckerei ist die Kirchenzeitung zwar eine kleine Kundschaft, der Druckerei-Direktor nahm sie trotzdem persönlich wichtig. Die Menschlichkeit im „Druck“ des Wirtschaftslebens sollte bei ihm nicht selbst unter Druck geraten. „Gott grüß die Kunst“, lautete der alte Druckergruß. Bruderhofer gebraucht ihn noch.
Unsere Frage: Wie heißt das Verfahren, in dem die Kirchenzeitung gedruckt wird: Buchdruck, Xerox oder Offsetdruck?
Schicken Sie Ihre Antwort bis 13. Februar an die Kirchenzeitung. Wir verlosen drei Original-Holzlettern mit dem Anfangsbuchstaben ihres Namens.
Beim Rätsel Nr. 4 (Schneekönig; Zaunschlüpfer stimmt zwar auch, bezieht sich aber nicht auf den Winter-Hinweis) haben gewonnen: Fritz Hofinger, Neumarkt i. H.; Wolfgang Höller jun. Klaus/P.; Tom George, Linz.