Die Pfarre Puchkirchen hat für die heiligen Öle einen Platz geschaffen
Ausgabe: 2004/07, Puchkirchen am Trattberg, Puchkirchen, Frank
11.02.2004
- Heinz Niederleitner
DCF 1.0
Ihren eigenen Ort haben die heiligen Öle in der Pfarrkirche von Puchkirchen am Trattberg. Im Bild: Pfarrassistent Mag. Johannes Frank.
Nach der Chrisammesse in der Karwoche kommen Chrisam und Krankensalbungsöl in die Pfarren. In Puchkirchen verschwinden sie aber nicht einfach in der Sakristei.
„Schon als die Pfarre Puchkirchen am Trattberg vor einigen Jahren die Kirche vergrößert hat, wurde darauf geachtet, dass wir in der Liturgie neue Akzente setzen können“, sagt Pfarrassistent Johannes Frank. Auf Anregung des Liturgieausschusses wurde nun ein neuer Akzent gesetzt: In einem kleinen Kästchen werden die beiden kleinen Dosen für Chrisam und Krankensalbungsöl aufbewahrt – im Kirchenraum sichtbar. „Es schien uns im Liturgieausschuss eigentlich unangebracht, dass die Öle unter ihrer Bedeutung und Wertschätzung in der Sakristei verräumt werden“, sagt Frank. Taufe, Firmung, Krankensalbung sind die feierlichen Anlässe, bei welchen die Öle verwendung finden. Nun können sie noch feierlicher in die Spendung dieser Sakramente eingebunden werden. So z. B. bei der gemeinsamen Krankensalbung der Pfarre im Advent.
Pfarrassistent Frank freut sich über die rege Arbeit des Liturgiekreises unter der Leitung von Maria Ammer. „Es geht uns vor allem darum, in der Liturgie eine neue Sprache zu finden, die ins Heute passt.“ Dabei entwickeln die Puchkirchner mitunter ergreifende Formen, eben Eindrücke, die länger haften bleiben und im Alltag nachwirken.