- Der deutsche Verein „Kirchen für den Osten“ baute bisher – mit Hilfe vieler Mitarbeiter/innen bzw. „Botschafter der Versöhnung“ aus unserer Diözese – 25 Gotteshäuser in Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Derzeit entsteht in der Ukraine, 75 Kilometer östlich von Kiev, im Dorf Piski, eine orthodoxe Kirche. Das Dorf zählt über 700 Einwohner, zur kirchlichen Gemeinde zählen 1.500 Christen.
Am 28. Dezember 1942 wurde das Dorf von deutschen Besatzungstruppen völlig ausgelöscht, die Menschen getötet, die Häuser niedergebrannt. Damals hatten die Gläubigen vor dem Überraschungsangriff Hilfe in der Kirche gesucht. Doch auch die Kirche wurde eingeäschert, die Menschen, die Zuflucht gesucht hatten, verbrannten bei lebendigem Leib. An großen Festtagen wird bis heute an der Stelle, wo einst die Kirche gestanden hatte, auf freiem Feld Gottesdienst gefeiert.
Am 28. Dezember 2002 wurde der Grundstein zur neuen Kirche gelegt. Zu Weihnachten 2003 wurde mit selbstgebastelten Strohsternen und dazugehörenden Fünf-Euro-Spenden eine weitere Unterstützungsaktion für die Fertigstellung der Kirche ins Leben gerufen. Etwa 13.000 Sterne wurden gekauft und verschickt.