Mit dem vermehrten Einsatz von ausgebildeten Laientheolog/innen wird der Seelsorgermangel in der Diözese Linz nicht zu beheben sein. Der Grund: Nur ein Drittel der Theologiestudierenden hat die Absicht, später einen kirchlichen Beruf zu ergreifen. Das wurde in einer Begegnung der Arbeitsgemeinschaft katholischer Journalisten im Zentrum der Theologiestudierenden am 4. März deutlich. Neben dem Studium haben dort Laientheolog/innen die Möglichkeit zu Begegnung und spiritueller Orientierung. Sie absolvieren im Zentrum aber auch „Pflichtkurse“ für jene, die später in der Kirche arbeiten wollen. Wie Zentrumsleiter Mag. Alois Gigleitner mitteilte, haben sich von den rund 330 Inskripierten rund 110 für die für einen späteren Beruf erforderliche Studienbegleitung angemeldet. Bis 2010 bräuchte die Diözese ca. 60 neue Pastoralassistentinnen, nur vier bis fünf Abgänger/innen entscheiden sich derzeit jährlich tatsächlich für diesen Beruf.