17 Männer und Frauen werden am Sonntag, 26. September, 18.15 Uhr, von Bischof Maximilian Aichern für ihren Seelsorgedienst beauftragt.
Die 17 neuen Laien-Seelsorger/innen in der Diözese Linz werden vor allem in der Pfarrseelsorge tätig sein. Die Zahl liegt im Schnitt der letzten Jahre. Die Seelsorge in Oberösterreich wird mit den Neuen ein Stück weiblicher. Sechs Männern stehen elf Frauen gegenüber – ein Faktum das die Verantwortlichen nachdenklich macht. Während die Bemühungen der Diözese, auf der Leitungsebene für ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis zu sorgen vielversprechend läuft, könnte es bei Laienseelsorgern zu einem Mangel an Männern kommen. Männern und Frauen im Seelsorgedienst stehen vor allem zwei Ausbildungswege offen: das Theologiestudium an einer der Theologischen Fakultäten und das Seminar für kirchliche Berufe in Wien. Für Jugendleiter/innen gibt es einen eigenen 2,5-jährigen Ausbildungsweg. Insgesamt sieben Personen bereiten sich zur Zeit darauf vor. Zum Teil sind sie schon während der Ausbildung im Praxiseinsatz. Gebraucht würden viel mehr Jugendleiter/innen.