Beim Erntedankfest feierte die Pfarre den Abschluss der Außenrenovierung der Kirche.
Rund 160.000 Euro musste die Pfarre für die Sanierung der KIrche aufwenden: Verputz, Färbelung, Steinmetzarbeiten an Strebepfeilern und Vergoldung des Turmkreuzes (siehe Bild) waren notwendig geworden. Nun erstrahlt das Gotteshaus wieder in neuem Glanz. Bei der Fundamentierung des Traufenpflasters stieß man auf ein unterirdisches Steingewölbe in der Größe von drei mal fünf Meter. In dem Raum befanden sich Totenköpfe und Gebeine, teils fein säuberlich geschlichtet, teils ohne Ordnung hineingelegt. Das Gewölbe stammt aus der Zeit, als der Friedhof noch um die Kirche angelegt war und diente als „Gebeinhaus“. „Da es keine Möglichkeit gab, den Raum zugänglich zu machen, haben wir ihn vorsichtig verschlossen, um die Würde der Toten zu wahren“, erklärt Pfarrkirchenrat Franz Weichselbaumer. Als Erinnerung für die nachfolgenden Generationen wurde der Fund aber in der Pfarrchronik vermerkt.