Die Ergebnisse der Spitalsreformkomission hatten zu Unstimmigkeiten unter den Ordensspitälern geführt. „Das ist nun ausdiskutiert“, erklärt Mag. Alexander Lang von der Ordensspitäler-Vereinigung.
Vor allem die Elisabethinen haben lautstark protestiert, als sie von den im Reformpapier vorgesehenen Bettenkürzungen in ihrem Krankenhaus erfuhren. Ebenso die Ordensspitäler in Sierning und Grieskirchen. „Das waren Informationsdefizite, die aber beseitigt sind“, so Lang: „Alle Spitalsträger bemühen sich, dass es zu einem ausgewogenen Ergebnis kommt.“ Die Gespräche mit Landeshauptmann Pühringer, die jeder der fünf Spitalsträger geführt hat, geben Anlass zu Optimismus. Lang: „Dass der Landeshauptmann seine Position in einem Leserbrief an die Kirchenzeitung (siehe KIZ 40) auch öffentlich gemacht hat, bestärkt unsere Zuversicht.“ Positive Signale von LH Pühringer ortet der Koordinator der Ordensspitäler außerdem in einem seit Jahren heißen Eisen: der Abdeckung des jährlichen Defizits. Während bei den Landeskrankenhäusern der Abgang zur Gänze gedeckt wird, müssen die Orden zur Zeit 8 Prozent aus eigenen Mitteln zuschießen. Bei den großen Umsätzen der Krankenhäuser sind das enorme Summen, die die Orden nicht mehr aufbringen können.