Die katholische Kirche hat im Bereich der Schule Erfahrung und Tradition, auf die man in Oberösterreich auf kein Fall verzichten will. Das betonte Landesschulrats-Präsident Fritz Enzenhofer im Gespräch mit der Kirchenzeitung. Die Wertorientierung, wie sie an kirchlichen Schulen gegeben ist, könnte vorbildhaft für die öffentlichen Schulen sein. Enzenhofer lobt auch die Offenheit kirchlicher Schulen für die Kinder aus Familien quer über politische Zugehörigkeiten hinweg. Der Landesschulrats-Präsident plädiert dafür, dass die Kirche in der Lehrer-Ausbildung „im Boot bleibt“. „Wir laden die Kirche herzlich zur Zusammenarbeit ein“, betont der Präsident. Bekanntlich will der Bund in Zukunft in Oberösterreich nur mehr eine Lehrer-Ausbildungsstätte betreiben.
Mit einer Sonderbeilage gibt die Kirchenzeitung in der Ausgabe 41 einen Überblick über das Engagement der Kirche im Schulbereich. Über 11.400 Schüler und Schülerinnen besuchen im laufenden Jahr eine kirchliche Privatschule.