Die Geschichte ist in gleicher Weise spannend wie unerklärlich: Die Karmelitin Theresia vom Kinde Jesu (1873 bis 1897) aus Lisieux (Frankreich) wurde innerhalb weniger Jahre zum „Star“ in der katholischen Kirche. Als 15-Jährige in den strengen Karmelorden eingetreten verlässt sie bis zu ihrem Tod im Alter von 24 Jahren die Klausur nicht mehr. Und dennoch ist sie bald in der ganzen „katholischen Welt“ bekannt und ihre geistlichen Schriften („Geschichte einer Seele“) werden Bestseller und sind es bis heute. Allein im Jahr 1915 wurden 8 Millionen Porträtbilder von ihr verteilt und seit der Seligsprechung 1923 erreichen den Karmel in Lisieux täglich bis zu 1000 Briefe mit Gebetsanliegen. Nach einer Phase der Verkitschung wird die aktuelle Botschaft der „kleinen“ heiligen Theresia in den letzten Jahren wieder neu entdeckt.Adolf Kopf, Pfarrgemeinderat in Wien-Starchant, wo 1929 Österreichs erste Theresienkirche erbaut wurde, hat in einem Buch (127 Seiten) alle Kirchen und Kapellen Österreichs beschrieben, die Theresia von Lisieux geweiht sind. In der Diözese Linz ist dies die Pfarrkirche Linz-St. Theresia. Nicht bei Schopf verzeichnet sind die Kapelle im Krankenhaus Buchberg (Traunkirchen) und die Kapelle in Kriegwald (Julbach)
Das Buch „Die hl. Theresia von Lisieux und ihre Kirchen in Österreich“ wird am Mittwoch, den 20. Oktober 2004 um 19.30 in der Pfarre Linz-St. Theresia (Losensteinerstraße 6) präsentiert.