Univ. Lektor Dr. Harald Steindl von der Wirtschaftskammer Österreich ist überzeugt, dass sich der traditionelle Generationenvertrag angesichts der Bevölkerungsentwicklung ab 2021 nicht mehr halten lasse. Steindl war einer der Referenten des vom diözesanen Sozialreferat veranstalteten Studientages „Soziale Sicherheit am Ende?“ am 9. Oktober (siehe auch letzte KIZ) in Linz. Er sprach zur Solidarität jenseits des Sozialstaates. Sollte der Umbau zum schlanken Staat misslingen, sei der soziale Friede verspielt, warnte der Wirtschaftskämmerer. Staatliche Versorgungsansprüche müssten in umfassende Teilhabe- und Teilnahmerechte umgewandelt werden. Steindl zeigte sich Vorschlägen zur Grundsicherung aufgeschlossen und nannte sie verheißungsvolle Ansätze einer dem christlichen Menschenbild verpflichteten Solidarität.