Weyer hat den Altarraum mit Stein und Holz aus der Region neu gestaltet
Ausgabe: 2004/43, Weyer, Altarraum, Stein, Holz, Johannes
19.10.2004
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Die Pfarre hat ihre Kirche nicht nur renoviert, sondern nach heutigen pastoralen Bedürfnissen umgestaltet.
Mit dem Erntedankfest am 24. Oktober 2004 um 8.30 Uhr zieht die Pfarre nach einem halben Jahr Bauzeit wieder in die Kirche ein. Kanonikus Willi Vieböck wird Altar und Ambo weihen. Der Weyerer Künstler Alois Lindenbauer hat die Einrichtung des Altarraums geschaffen. Dabei hat er auf Materialien aus der Gegend zurückgegriffen. Die Steinteile von Ambo und Altar sind aus Rotkalk vom Ennsberg, als Holz hat er Ahorn verwendet. Die Altarplatte besteht aus dem seltenen Vogelahorn. Neben dem Altarraum wurde auch der Bereich um den Marienaltar verändert: Die Bänke wurden so gruppiert, dass ein neuer Andachtsort entstanden ist. Kleinere Gruppen wie zum Beispiel Wallfahrer haben nun dort die Möglichkeit zum Gebet und zur gemeinsamen Feier. Ebenfalls neu ist ein Raum der Versöhnung, der im „Erdgeschoß“ des Kirchturms im hinteren Teil des Gotteshauses eingerichtet wurde. Die Außenrenovierung, die vor zwei Jahren durchgeführt wurde, und die nun – noch nicht gänzlich abgeschlossene – Innenrenovierung werden rund 1,5 Millionen Euro kosten.