„Die Aufbruchsbewegungen und -mentalitäten ziehen sich wieder zurück in ein stabileres Denken.“ So beschreibt Liturgie-Professor Dr. Ewald Volgger die Entwicklung im Bereich der Liturgie. Das werde auch in den Lehrschreiben des Papstes über die Eucharistie deutlich. In einem Gespräch vor dem katholischen Journalistenforum unterstrich Volgger das dahinterstehende Anliegen: In der Feier der Messe sollten nicht Showelemente den Ausschlag geben. Eher gelte es für spirituelle Qualität zu sorgen. Volgger unterstrich auch ein vom Papst stark betontes Anliegen: Die Messe soll Impulse für das karitative Leben geben. Er teilt auch die Sorge der Weltkirche um eine gute Gestaltung der Eucharistie, in der Kernelemente nicht einfach beliebig gestaltet werden dürften. „Ich teile aber auch das Anliegen der Bischöfe, der Priester und der Verantwortlichen in unseren Diözesen und Pfarrgemeinden, dass die Messe ein Ort sei, wo Menschen Lebenshalt und Lebensfreude, Trost und Zuversicht erfahren können und nicht durch allzu starre Handhabung von liturgischen Normen davon abgelenkt werden“, meinte Volgger. Er ist optimistisch, dass sich im Dialog mit Rom pastoralae Löungen ergeben werden.