„Vielleicht haben wir doch einmal Erfolg mit den Viri probati“ sagte Bischof Maximilian Aichern bei der Herbsttagung der Ständigen Diakone in Vöcklabruck. Damit ist die Priesterweihe für verheiratete, in den Pfarren bewährte Männer gemeint, die seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil diskutiert wird. Viele Bischöfe hätten dafür schon in Rom interveniert, meinte Aichern. „Der Diakonat ist der einzige Amt in unserer Kirche, das wächst“, betonte Diözesanbischof Aichern . Es ist 25 Jahre her, dass in das Diözese Linz der erste Diakon geweiht wurde. „Dieses wichtige Amt für die Seelsorge läuft gut weiter, ich bin dankbar für diese Entwicklung.“ Derzeit sind 18 Kandidaten in Ausbildung, die nächste Diakonatsweihe ist am 21. November in Schwanenstadt. Von den 72 Ständigen Diakonen in der Diözese Linz sind zwei bereits verstorben. Die meisten Aktiven arbeiten ehrenamtlich in ihren Pfarrgemeinden in verschiedensten Diensten. Diakon Josef Parzer, Gampern, wies darauf hin, dass die Diakone endlich in der Struktur der Diözese verankert werden müssen. Zur Zeit arbeiten die Diakone auch an einem eigenen Internetauftritt.