Eine Gruppe der ökumenischen Friedensbewegung Pax Christi hat den Linzer Citylauf, am Nationalfeiertag genutzt, um auf die Bedeutung der Neutralität aufmerksam zu machen. Die Pax-Christi-Aktivist/innen verteilten an Läufer/innen und Zuseher/innen Neutralitäts-Sticker und Flugzettel, die sehr wohlwollend angenommen wurden. Einige Hundert Sportler/innen nahmen dann mit einem Neutralitäts-Sticker an der Kleidung die 10-Kilometer-Strecke in Angriff. Einmal mehr zeigte sich dabei, dass der Großteil der Bevölkerung sehr positiv zur Neutralität eingestellt ist, so die Erfahrung der Pax-Christi-Aktivist/innen. Pax Christi fordert, dass Österreich an die friedensfördernde Tradition der Neutralität anknüpfen soll, wie sie in der Vergangenheit praktiziert wurde: durch Vermittlertätigkeit in internationalen Konflikten (Naher Osten) und durch ein starkes Engagement in der UNO.
- Waldhausen
Mit der Gestaltung einer Friedensrose aus Metall verband der Sakralkünstler Pius Frank aus Nöchling, NÖ, auch die Idee eines Friedenspreises. Die Kommission Iustitia et Pax und Personen des Regionalen Waldhausener Friedenskomitees haben nun eine Arbeitsgruppe zur Durchführung des Preises gebildet, der erstmals am 15. Mai 2005 in Waldhausen verliehen wird. Der Preis wird für hervorragende Leistungen in den Bereichen Gerechtigkeit– Frieden – Bewahrung der Schöpfung an Einzelpersonen oder Organisationen mit Österreich- Bezug vergeben. Der Friedenspreis beinhaltet je drei metallene Friedensrosen, die vom Sakralkünstler Frank gestiftet werden. Die Österreichische Kommission Iustitia et Pax hat es übernommen, den Preis auszuschreiben.