„Jugendliche sind bereit, Verantwortung in unserer Gesellschaft zu übernehmen“, ist Caritas–Präsident Franz Küberl überzeugt. Ähnliche Aussagen waren auch bei der Freiwilligen-Enquete des Roten Kreuzes am 23. Oktober in Linz zu hören: Ohne Freiwilligkeit würde kein Verein, keine Hilfsorganisation, keine Politik funktionieren. Univ.-Prof. Dr. Christoph Badelt wies darauf hin, dass die Freiwilligen 4,5 % unseres Bruttoinlandsproduktes erwirtschaften, das entspreche einer Arbeitsleistung von mehr als 480.000 Vollzeitbeschäftigten. Im Sozialbereich habe der Anteil der Freiwilligenarbeit am erwirtschafteten Produktwert bereits jenen der beruflichen überschritten.Wirtschaftskammerpräsident Dr. Christoph Leitl meinte, die Kammer könne den Freiwilligenorganisationen helfen, ihnen etwa Infrastruktur, Kontakt und Einfluss zur Verfügung stellen. Leitl regt auch an, darüber nachzudenken, Menschen während ihrer Arbeitslosigkeit Mitarbeit samt Schulungsmöglichkeiten in Freiwilligenorganisationen anzubieten. Dafür könnte es mit dem AMS einen Ausbildungsscheck geben. – Eine Idee ...