In „Begabungsförderung“ geschehen in unserer Schule tolle Sachen. Eben kam eine Gruppe aus Genua zurück, wo sie an einem Treffen mit asiatischen Jungforschern teilgenommen hat. In Dublin und bei der Erfindermesse in Nürnberg haben Schüler/innen von uns heuer schon Auszeichnungen errungen. Aber es geht nicht nur um Begabte. Jede Schülerin, jeder Schüler soll gemäß ihren/seinen Talenten gefördert werden. Gerade für Schwächere gibt es z. B. eine Nachhilfebörse: Ältere Schüler/innen helfen dabei jüngeren.Im Arbeitskreis Begabtenförderung geht es mir auch um die Frage, wie man „religiös begabte Schüler/innnen“ fördern könnte. Wäre so jemand besonders sozial aufgeschlossen? Würde es ihm gelingen, seine Mitte zu finden, begabt in Meditation sozusagen? Wäre jemand stolz, dem man sagt, du bist „religiös begabt“?
Anton Planitzer ist Religionslehrer an der HTL Steyr