Von dem Expertenbericht zur Organsiationsreform der oberösterreichischen Spitäler blieb vor allem eines hängen: es werden 1.118 Spitalsbetten abgebaut. Der Aufschrei war groß. Denn ungefragt wird die Qualität der Gesundheitsversorgung mit der Anszahl der Spitalsbetten gleichgesetzt. „Das Krankenhausbett ist im Spitalswesen wie eine Währung“, heißt es.
Das Krankenbett ist aber eine Währung, mit der niemand mehr recht glücklich ist. Das wurde beim Kongress der Oö Ordensspitäler im Linzer Designcenter deutlich. An die 400 Mitarbeiter/innen aus den acht Ordenspitälern Oö nahmen daran teil. Bei einer Podiumsdiskussion forderten alle Gesprächsteilnehmer eine Änderung des Systems: Weg von den Betten, hin zur Abgeltung der Leistungen, die für die Patienten erbracht werden. Die laufende Reform ist eine Chance mehr Transparenz für die Patienten zu schaffen, so der Tenor der Beiträge. Die Tagung war ein interessanter Kontrapunkt zu den oftmals sehr emotional geführten Diskussionen in den Wochen davor.
Zum Kongress „Krankenhaus von morgen“ mehr in der nächsten Ausgabe der Kirchenzeitung.