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Das Sozialwort drängt nach Verwirklichung

Im ersten Jahr: Breites Echo auf Sozialwort der Kirchen
Ausgabe: 2004/48, Sozialwort, Bischof Aichern, Aichern, Bischof, Chalupka, Staat, Kirche, Ökumenisches Sozialwort
24.11.2004
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
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Bischof Maximilian Aichern (ist in der Bischofskonferenz für soziale Fragen zuständig) überreichte bei seinem Besuch im politischen Gemeinderat von Lichtenberg Bürgermeister Johann Durstberger ein Exemplar des Sozialwortes.




Auf ein in diesen Ausmaßen überraschendes Echo stößt das Sozialwort der 14 christlichen Kirchen Österreichs, das am ersten Adventsonntag 2003 in Wien feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt worden war. Nach fünf großen Diskussionsrunden im Frühjahr – auch die Kirchenzeitung hatte dazu geladen – fanden allein in der Diözese Linz inzwischen rund 30 lokale Gesprächsrunden in Pfarren und Regionen statt. So haben die Welser Dekanate gemeinsam zur Frage geladen „Wie sozial ist Wels?“Das Sozialwort ist „ein Wort in Bewegung“, meinte Bischof Maximilian Aichern zum Jahrestag der Veröffentlichung. Er unterstrich die Aufmerksamkeit, die das Sozialwort über die Grenzen Österreichs hinaus gefunden hat. Das Sozialwort sei „offen für neue Herausforderungen“ und wolle von den Kirchen Tag für Tag in die soziale Praxis umgesetzt werden. Bei den Gesprächen zum Österreich-Konvent sind die Kirchen gemeinsam mit dem Sozialwort aufgetreten.




Das Sozialwort bewegt Leute


Ein Jahr ist das Sozialwort alt - und ist jugendlich frisch unterwegs


Das Ökumenische Sozialwort feiert seinen 1. Geburtstag – und es ist kein bisschen leise darum geworden.

Das Sozialwort in die Gemeinden und Pfarren bringen geschieht auf mehrere Arten: Mehreren politischen Gemeindevertretungen wurde es überreicht. Pfarrgemeinde- und Dekanatsräte befassten sich mit ihm in Klausuren. Diskussionen werden veranstaltet.

DDr. Severin Renoldner vom Sozialreferat der Diözese ist häufig bei solchen Sozialwort-Veranstaltungen. Etwa 30 waren es bisher. Nach Kirchdorf kamen letzte Woche 100 Teilnehmer/innen! Diese Woche, am Mittwoch, 24. November, werden in Eggerding wieder viele Leute erwartet. Die Themen, die zur Sprache kommen, sind vielfältig. Meist kristallisieren sich Schwerpunkte heraus. So griff der Ottnanger Pfarrgemeinderat in seiner Klausur ein, die Gemeinde bewegendes Thema auf: „Wir zeigen Verständnis für den Unmut der Thomasroither Bevölkerung über die ursprünglich geplante, konzentrierte Unterbringung von Asylwerbern in der kleinen Dorfgemeinschaft... Wir treten dafür ein, bestehende Ängste und Aggressionen nicht weiter zu schüren, sondern gemeinsam zu einer Verbesserung des Gesprächsklimas und einer menschenwürdigen Lösung beizutragen. Nach aktuellem Stand der Verhandlungen wird im Gemeindegebiet von Ottnang die Bereitstellung von Unterkünften für 40 Asylwerber erwartet. Wir bitten die Pfarrbevölkerung mitzuhelfen, mehrere Unterkünfte für jeweils ca. zehn Personen mit Küche und Sanitäreinrichtungen zu finden.“

In den Diskussionen sind häufig angeschnittene Themen die Pfarrcaritas mit ihrer Verpflichtung zur Hilfe vor Ort, die Globalisierung geschiedene Wiederverheiratete... Oft werden konkrete Anstöße aus dem Sozialwort eingebracht: Eine Pfarre nimmt sich vor, sich mehr für die Hauskrankenpflge zu engagieren, eine andere will sich Menschen in besonderen Familienverhältnissen (Alleinerziehenden etwa) zuwenden.

Auch nachgefragt wird oft: Wie hält es die Kirche mit den Werten des Sozialwortes? Wie geht sie mit den Dienstnehmer/innen um? Wie steht es um den Appell zur multikulturellen Schulbildung im Bereich der katholischen Privatschulen? Jemand regte an, es müsse ein Controlling geben, ob sich die Kirche an alles hält...

Ernst Gansinger

Mitarbeiter/innen des Sozialreferates kommen gerne zu Sozialwort-Veranstaltungen. Infotel: 0732/7610-3250.




Vom Sozialwort zur Tat


Nach einem Jahr haben viele den „Kompass“ bereits zur Hand genommen


Vor einem Jahr wurde das Sozialwort der 14 Kirchen Österreichs veröffentlicht. Viele haben es für ihre Arbeit bereits als Kompass zur Hand genommen.

Als Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich hat Christine Gleixner intensiv am Zustandekommen des Sozialwortes mitgearbeitet. Ein Jahr nach der Veröffentlichung freut sie am meisten, dass dieser Text kein Stück totes Papier geblieben ist. Die Schienen dafür seien bereits in der Vorbereitung gelegt worden, meint Gleixner: durch die rege Mitwirkung kirchlicher Gruppen, Gemeinden und Organisationen bei der Erstellung des Sozialberichts, durch die anschließende breite Diskussion, in die auch die Sozialpartner und Parteien eingebunden waren, und durch die intensive Befassung aller Kirchenleitungen mit diesem Text. „Dass das Sozialwort tatsächlich in allen Kirchen und Diözesen angekommen ist, hat viel mit dieser vorausgehenden Mobilisierung der sozial und ökumenisch Engagierten zu tun, aber auch mit der Tatsache, dass die Verantwortlichen in den Kirchen diesen Text nicht nur unterschreiben haben, sondern sich persönlich für seine Umsetzung einsetzen“, betont Gleixner. So habe sich Bischof Schwarz (Kärnten) besonders der Themen Ländlicher Raum und Nachhaltigkeit angenommen, Bischof Scheuer (Innsbruck) habe die Transitfrage und den Dialog mit der Wirtschaft aufgegriffen, Bischof Küng habe in Vorarlberg zum Dialog mit den Parteien eingeladen und Bischof Aichern (Linz) habe sich vor allem in den Bereichen Arbeitslosigkeit und Sonntag engagiert.

Eine bunte Palette


Bewährt habe sich auch, dass das Sozialwort nicht als Lehrschreiben, sondern als „Kompass für die verschiedenen Lebens- und Politikfelder“ verfasst wurde, meint Gleixner. „Das ermöglicht den unterschiedlichsten Gruppen und Organisationen den Einstieg von ihren ganz konkreten Bedürfnissen und Fragestellungen her.“ Tatsächlich zeigen die Rückmeldungen jener, die ihre Arbeit am Sozialwort überprüfen oder die bereits neue Initiativen aus dem Sozialwort entwickelt haben, eine ungemeine Breite. Das reicht von Jugendprojekten in Pfarren bis zur Flüchtlingsarbeit, von der Entwicklungshilfekampagne bis zu einem neuen Leitbild für die Katholische Aktion im Burgenland, vom Nachhaltigkeitsprojekt der Industriellenvereinigung bis zu Frauenprogrammen in einzelnen Diözesen, von der Sozialverträglichkeitsprüfung im Land Oberösterreich bis zu grenzüberschreitenden Sonntagsinitiativen.

Auf die Positivseite des Sozialwortes bucht Gleixner auch, dass die Sozialpartner im Österreich-Konvent die Forderung der Kirchen, die sozialen Grundrechte und den Sonntag in der Verfassung zu verankern, ausdrücklich unterstützen.

Hans Baumgartner

NACHGEFRAGT


Der Auftrag


Vor einem Jahr wurde das Sozialwort veröffentlicht. Was hat Sie seither am meisten beeindruckt?

Aichern:
Beeindruckt hat mich das große internationale Interesse. Das zeigt, dass den Kirchen Österreichs mit dem Sozialwort etwas Beispielhaftes für die Ökumene gelungen ist. Positiv überrascht bin ich auch davon, auf welch breites Interesse das Sozialwort gestoßen ist – sowohl in den Kirchen als auch bei vielen gesellschaftlichen Initiativen, bei den Sozialpartnern und auch bei den politischen Parteien, wo es zumindest auf Länderebene viele gute Gespräche gegeben hat. Als wir vor einem Jahr gesagt haben, nun müssen wir vom Wort zur Tat kommen, habe ich nicht mit diesem Echo gerechnet.

Was ist für Sie der bleibende Auftrag des Sozialwortes?

Aichern: 1. Das Sozialwort ist in einem Prozess entstanden und es bleibt ein Prozess, der offen ist für neue gesellschaftliche Herausforderungen.

2. Das Sozialwort ist ein klares Bekenntnis der Kirchen, dass es ihnen um die Menschen geht, um ihre Lebenschancen, um ihre Rechte und ihre Würde, um sozialen Zusammenhalt und eine gesunde Umwelt. Dafür müssen wir in den Kirchen, angefangen von den Pfarren, unseren Beitrag leisten und unser Tun immer wieder am Sozialwort messen.

3. Das Sozialwort ist ein politisches Wort, mit dem die Kirchen die gesellschaftlichen Kräfte zum ständigen Dialog über die menschengerechte Gestaltung unseres Landes einladen und herausfordern.




ZUR SACHE


Dialog über Sozialstaat


Für Pfarrer Michael Chalupka von der evangelischen Diakonie hat sich das Sozialwort in einer Reihe von Bereichen als politischer Impulsgeber erwiesen. Neben einzelnen Initiativen (siehe oben) nennt er als Beispiel auch das Zusammenrücken der caritativen und diakonischen Einrichtungen in Europa, um bei der EU kraftvoll gegen die Privatisierung der „Dienste im allgemeinen Interesse“ aufzutreten. Nicht gelungen sei ein grundlegender und differenzierter Dialog über die Stärken und Schwächen des Sozialstaates, meint Chalupka. „Das bedeutet, dass einerseits über die fehlende Grundsicherung im österreichischen Sozialsystem und damit über die wesentliche Armutsursache nicht geredet wird. Andererseits geht bei der Sozialverträglichkeitsprüfung politisch nichts weiter.“ So fehle gerade bei der Pensions- und Gesundheitsreform die notwendige Aufmerksamkeit für armutsgefährdete Gruppen, meint Chalupka.


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