Für die orthodoxen Kirchen gehören nicht nur die Feier der Liturgie, sondern auch die soziale Arbeit zur Ökumene.
Seit dem vor einem Jahr erschienen Sozialwort der Kirchen gebe es nicht nur in der Liturgie, sondern auch in sozialen Anliegen eine breite Zusammenarbeit der Kirchen. Diese erklärte Metropolit Michael Staikos bei einer vom Ökumenerefrat organisieren Begegnung der Kirchen am 25. November in Linz. Zum rechten Glauben und zum rechten Lobpreis müsse auch die rechte Praxis – die Orthopraxis – kommen, betonte das Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche in Österreich. Die Kirche wolle auch Barmherzigkeit üben. Deshalb sei es in der griechisch-orthodoxen Kirche möglich, dass auch eine zweite und sogar dritte Ehe kirchliche anerkannt wäre, sagt Metropolit Staikos.