Er war weit über die Diözese hinaus bekannt und geschätzt. So charakterisiert Bischof Maximilian Aichern seinen Vorgänger Franziskus Salesius Zauner. Am 11. Dezember wäre er 100 Jahre alt geworden.
Am 11. Dezember 1904 wurde Franz Zauner in Grieskirchen geboren. 33 Jahre – zunächst als Bischofs-Koadjutor, ab 1. Jänner 1956 als Diözesanbischof leitete er die Diözese Linz. Im August 1980 nahm der Papst seinen Rücktritt an.
Bischof Aichern würdigt die Aufbauarbeit, die in den 33 Jahren des Wirkens von Bischof Franz Zauner in Oberösterreich geschehen ist. „Er war ein Mann der Tat, der mit vollem Einsatz den Aufbau des geistlichen Lebens in der Diözese Linz und vor allem in den Pfarren gefördert hat. Er hat seine Erfahrungen als Konzilsvater landauf, landab persönlich weitergegeben. Die erneuerte Liturgie, ein lebendiges Laienapostolat besonders in der Katholischen Aktion und gute Voraussetzungen einer wirksamen Seelsorge wie Bildungseinrichtungen, Pfarrheim und Kirchenbauten waren besonderes Anliegen von ihm.“ In der Zeit des Wirkens Bischof Zauners, so Aichern, sei sehr viel im Bereich der Caritas geschehen, angefangen von den Flüchtlingen und Kriegsopfern bis zur Sorge für behinderte und notleidende Menschen. Das konsequente Wirken und Leben von Bischof Zauner war Markstein und Impuls für das kirchliche Leben in Oberösterreich, das er durch Gebet und Opfer bis zu seinem Tod begleitet hat. Sein Glaube war nüchtern und ohne große Gebärde, seine Liebe zeigte er vor allem durch die Tat. Bischof Zauner starb am 20. Februar 1994.