Kirchenzeitungsleser/innen haben es möglich gemacht: Im nordserbischen Senta eröffnet die Caritas ein Tageszentrum für alte Menschen.
Ein Aufruf der Kirchenzeitung im September ist auf erfreuliches Echo gestoßen: Bereits 20.000,- Euro haben Kirchenzeitungsleser/innen für die Betreuung alter Menschen in der nordserbischen Gegend Vojvodina gespendet. Diese Woche – am 15. Dezember – nimmt das Tageszentrum für alte Menschen in Senta den Betrieb auf. Die Caritas arbeitet dabei mit der Sozialhilfe der Stadt Senta und dem Gesundheitszentrum zusammen. In Serbien ist es das erste Mal, dass auf so breiter Basis zusammengearbeitet wird. Caritas-Direktor Istvan Dobai war noch im November in Oberösterreich, um mit der Caritas Linz das Projekt abzuklären. Von dessen Effizienz ist Dr. Christoph Mühleder von der Caritas-Auslandshilfe überzeugt. Das große ehrenamtliche Engagement, das die Caritas der Diözese Subitica einbringt, dazu die Zusammenarbeit mit den lokalen Sozialreinrichtungen, sollten die Situation der älteren Menschen spürbar verbessern. Oft müssen alte Menschen mit einer Pension von unter 100.- Euro oder gar nur mit der Sozialhilfe von 33.- Euro auskommen. Ein Verdiener versorgt in Serbien dreieinhalb weitere Menschen.
Im Tageszentrum finden Senioren Kontakt. Hier können sie ein Bad zu nehmen, hier gibt es medizinische Hilfe. Vorläufig werden vier Betreuer/innen angestellt. Vom Zentrum aus wird auch die Heimhilfe für Bettlägrige koordiniert. Die Wenigsten können sich ein Altenheim leisten. In Senta betreibt die Caritas auch eine Ausspeisung für Kinder und ältere Menschen.
Caritas-Spendenkonto: „Hilfe für alte Menschen in Serbien”, Projektnummer: 27465, Knt.Nr.: 1.245.000 bei der RAIKA-Landesbank (BLZ 34.000).