Für die etwa 130 Mitarbeiter, die von der Schließung der Sodaproduktion im Ebenseer Solvay-Werk betroffen sind, wurde noch vor Jahresende 2004 ein Sozialplan abgeschlossen.
Insgesamt ca. elf Millionen Euro werden die gesetzlichen und freiwilligen Leistungen für die ausscheidenden Mitarbeiter betragen. In der Salzkammergut-Arbeitsstiftung wird eine Stiftungssektion für die Solvay-Mitarbeiter eingerichtet. Den Lehrlingen wird der Lehrabschluss im Unternehmen ermöglicht.
Mit dem Sozialplan wird abgefedert, was der Arbeitsplatzverlust bei den Solvaywerken für viele Ebenseer Familien bedeutet. Der Pfarrgemeinderat von Ebensee hat dazu schon bei einer Klausur im November 2004 festgestellt: Als Pfarre können wir nicht viel mehr tun, als Anteilnahme und Solidaritat leben. Das schließt Position beziehen ein. „Wir müssen die Zeichen der Zeit erkennen ... und am globalen Ethos mitbauen. Denn der Mensch ist mehr als alle Ökonomie.“