Mag. Franz Wild, Pfarrer in Traun und stellvertretender Generaldechant (links), und Generaldechant Mag. P. Christian Haidinger (Pfarrer in Buchkirchen).
Die Dechanten sollen vermehrt organisatorische Aufgaben in der Diözese übernehmen: Sie werden Manager um der Seelsorge Willen.
„Die Seelsorge bleibt der vorrangige Anspruch“, stellte der Generaldechant der Diözese Linz, Mag. P. Christian Haidinger, bei einer Pressekonferenz klar. Auf Grund des anhaltenden Rückgangs an Priestern und hauptamtlichen Seelsorger/innen müsse aber das Dekanat gestärkt werden. Konkret bedeutet das: Der Dechant wird künftig auch bei der Personalbesetzung innerhalb eines Dekanates eine entscheidende Rolle spielen. Bisher war dies der Diözesanleitung vorbehalten. Ein weiteres Augenmerk soll auf der Begleitung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen liegen. Die Idee, die so genannte mittlere Ebene zu stärken, ist nicht neu. Seit einigen Jahren entlastet die Diözese die Dechanten für ihre Aufgaben durch Dekanatssekretärinnen, in Wels und Linz außerdem durch Dekanatsassistenten.
Die Zukunft sehen Haidinger und sein Stellvertreter Mag. Franz Wild in verstärkter Teamarbeit. „Es geht nicht um erfolgreiche Einzelkämpfer, sondern um die Gemeinde“, sagt Wild. Daher seien Kommunikation und Kooperation für hauptamtliche Seelsorger/innen unersetzlich.