Zwei Frauen aus Equador und Mexiko hatten die Idee, inzwischen haben sich Frauen aus weiteren zehn Nationen angeschlossen: Sie kochen Spezialitäten aus ihrer Heimat und verkaufen die Speisen zugunsten der Tsunami-Opfer. „Mit internationaler Küche gegen eine Katastrophe internationalen Ausmaßes“ lautet die Devise. Ort des kulinarischen Welttreffens ist die Krypta der Karmeliten in Linz (Landstraße). Am Samstag, den 12. Februar 2004, gibt es von 9 bis 18 Uhr Kaffee und Kuchen, das „internationale“ Mittagessen wird von 11 bis 15 Uhr serviert. Schmankerl von Chile bis Polen und von Indien bis Mexiko kommen auf den Tisch. Die Aktion findet unter der Schirmherrschaft von Missio Oberösterreich (Päpstliche Missionswerke) in Zusammenarbeit mit der Ordensgemeinschaft der Karmeliten statt. „Missio arbeitet hier gerne mit“, erklärt Missio Diözesandirektor Dr. Slawomir Dadas: „Wir fühlen uns für die betroffenen Menschen in Not verantwortlich.“Eine besondere Nähe zu den Flutopfern hat die Gemeinschaft der Karmeliten. Der Inder P. Josef Raveendran lebt in Linz. Sein Heimatdorf hat die Flut zum größten Teil vernichtet.
Köstlichkeiten aus aller Welt – Hilfe für Flutopfer, Samstag, 12 Februar, 9 bis 18 Uhr, Krypta der Karmeliten (Landstraße), Linz