Lob für die Diözese Linz gab es bei der Vollversammlung des Pastoralrates am 4. und 5. März aus dem Mund des bekannte Pastoraltheologe Prof. Paul Michael Zulehner. Er meinte damit die unterschiedlichen Leitungsmodelle, wie sie in Oberösterreich vor allem in Pfarren ohne ständigen Priester am Ort erprobt werden. Man dürfe sich nicht von den Mängeln leiten lassen, sondern müsse von dem ausgehen, was heute zur Verfügung steht. Nicht Altbausanierung, sondern Aufbruch laute so die Devise. Freilich: Wo eine gläubige Gemeinde da ist, da müsse es auch die Eucharistie geben, meinte Zulehner. In der weiteren Umsetzung des Pastoralplanes der Diözese Linz soll in den nächsten Jahren den Dekanaten und Seelsorgeräumen großes Gewicht zukommen. Die Diözese will sie dabei begleiten. So soll es in den Dekanaten Klausuren oder auch „Zukunftskonferenzen“ geben, bei denen die Situation durchdacht und neu geplant werden soll. Die künftige Personalplanung soll auf klaren Beschlüssen der Seelsorgeräume beruhen. Betont wurde auch: Man brauche sich auch nicht durch „Horrorszenarien“ beunruhigen lassen. Übergänge vollziehen sich schrittweise. mf