An die 1000 Gläubige nahmen im Linzer Dom Abschied von Papst Johannes Paul II.
„Wir sind weit von Rom entfernt, aber wir wollen hier seiner gedenken, wie viele Impulse er uns in ethischer, sozialer, gesellschaftlicher und menschlicher Hinsicht gegeben hat – immer im Blick auf das Evangelium“, mit diesen Worten begrüßte Bischof Maximilian Aichern die zahlreichen Mitfeiernden im Linzer Dom beim Gedenkgottesdienst. Dass sich dieser Papst in besonderer Weise für die Würde des Menschen eingesetzt hat, strich Bischof Aichern hervor: „Immer wieder kam er auf Verteilungsgerechtigkeit, auf Globalisierung und ihre Gestaltung, auf die Überwindung der Armut in der Welt zu sprechen.“ Als Seelsorger und Hirte für die ganze Welt sei ihm das Zweite Vatikanische Konzil ein Grundanliegen gewesen. Papst Johannes Paul II. habe entscheidende Schritte im Dialog mit dem Judentum und in der Zusammenarbeit aller Relgionen gesetzt: „Er war ein Förderer der Ökumene, auch wenn manche Wünsche offen blieben“, so Aichern. elle