Ein neuer Altar wird am 5. Juni 2005 um 16 Uhr im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Vöcklabruck von Bischof Aichern gesegnet.
Der von Prof. Ruedi Arnold gestaltete Altar wird zur Feiermitte des gesamten Raumes. Von dieser Mitte, die Christus repräsentiert, erschließen sich kreisförmig die anderen Orte wie Priestersitz und Ambo. So bilden sie eine Einheit, auch durch das Material Holz, da sie alle drei Zeichen für Christus sind. Der Altar erinnert in seiner Form an einen Viertel Laib Brot: Was gibt es Schöneres, als sich um eine Mitte zu versammeln, die von Brot erzählt, um auf dieser Mitte das Brot zu brechen, und Jesu Vermächtnis zu feiern. Es gibt auch einen neuen Tabernakel, dessen Unterbau aus Holz die selbe Bogenform des Altares mitmacht und so auf den inneren Zusammenhang verweist. Der Tabernakel ist aus Eisen. Schlicht. Unspektakulär. Arm. Und doch würdig in seiner soliden Verarbeitung. Das Vortragekreuz spart in seiner Ausdrücklichkeit das Mit-Leiden nicht aus.
Anlass für die Neugestaltung des Altarraumes ist das 100-Jahr-Jubiläum des Mutterhauses der Franziskanerinnen von Vöcklabruck.