Ausgabe: 2005/23, Ordensspitäler, Gleichbehandlung, Lang
08.06.2005
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
„Als Motor der Spitaslsreform begrüßen die OÖ Ordensspitäler die verabschiedete Spitalsreform“, erklärt Alexander Lang, der Koordinator der acht oberösterreichischen Ordensspitäler: „Der gemeinsam geschaffene Plan ist ein Meilenstein des Gesundheitswesens im Land.“ Die Ordenskrankenhäuser haben diesen Reformprozess von Anfang an mit konstruktiven Vorschlägen unterstützt. „Die vorgesehenen Strukturveränderungen sind aber nur möglich, wenn die Vollfinanzierung der Spitäler abgesichert ist“, so Lang. Er weist damit auf das Problem der fehlenden Deckung der Abgänge bei Ordensspitälern hin. Nach mühsamen Verhandlungen ist das Land OÖ nun bereit, 96 Prozent der Abgänge aus dem Jahr 2002 und 2003 zu bezahlen. Davor bot das Land 92,4 Prozent an. Allein für das Jahr 2003 bedeutet die ausgehandelte Regelung, dass die Orden für ihre Spitäler noch immer 6,5 Millionen Euro aus eigenen Mitteln aufbringen müsssen. Lang: „Durch die Spitalsreform wird ja Geld frei. Ziel kann nur – wie bei den landeseigenen Krankenhäusern auch – die 100prozentige Deckung der Abgänge sein.“