Die Pfarre Linz Guter Hirte – rechts Pfarrer Franz Salcher – war Gastgeberin für das Cursillo-Jahresfest. Das ungezwungene Gespräch ist ein wesentlicher „Programmpunkt“ des Tages. Um den runden Tisch stehen unter anderem die Referentin des Tages, Christine Haiden, (Dritte von links) und der geistliche Leiter der Cursillo-Bewegung, P. Arno Jungreithmayr (Zweiter von rechts).
An die zweihundert Mitglieder der Cursillobewegung feierten vergangenen Sonntag das Jahresfest mit. Es stand unter dem Thema „Fürchte dich nicht“.
Die frohe Stimmung und die Gemeinschaft. Das ist der Grund, warum das Cursillo-Jahresfest so beliebt ist. Manche finden dort auch Gesprächspartner, wie man sie im Alltag nicht so einfach erreicht, meint ein Cursillo-Mitglied: „Wenn das Leben hart wird und ausweglos scheint, erfährt man sich in der Gemeinschaft des Festes angenommen und verstanden.“
Beim Gottesdienst ging Cursillo-Seelsorger P. Arno Jungreithmayr in der Predigt auf die Stillung des Seesturms ein. Angst kommt von Enge. Wenn es eng wird im Leben, dürfe man Jesus nicht links liegen lassen. Es gelte Jesus in unserem Inneren aufzuwecken, so P. Arno.
Ein kräftiges Lebenszeichen gab auch die Cursillo-Jugend. Sie gestaltete das Mittagsgebet und setzte sich in einem Workshop mit dem Thema Kirche auseinander.
Über die Mitgliederzeitung „Der Vierte Tag“ sind in der Diözese Linz rund 3.500 Menschen mit der Cursillo-Bewegung verbunden. An siebzehn Orten in ganz Oberösterreich finden regelmäßig Monatstreffen statt.