Vorne sitzend (v.l.): Doris Kroll, Sr. Roswitha Karrer, Ploier-Witwe Maria, Sr. Hildegard Enzenhofer, P. Hubert Leeb. 2. Reihe: Generalvikar Maximilian Mittendorfer, Landesrat Josef Stockinger, Landeshauptmann Josef Pühringer und KIZ-Redakteur Josef Wallner.
Unter den Eduard-Ploier-Preisträgern befindet sich auch Kirchenzeitungs-Redakteur Josef Wallner. Er erhielt den begehrten Journalistenpreis.
Auf eine Million Euro hat Oberösterreich seinen Beitrag für Entwicklungszusammenarbeit aufgestockt. „Ein Zeichen“, ist sich Landeshauptmann Josef Pühringer bewusst, aber ein wichtiges. Oberösterreich will seinen Beitrag leisten, das UNO-Ziel zu erreichen, wonach die Armut auf der Welt bis 2015 halbiert werden soll, sagen Pühringer und Landesrat Stockinger. Mit dem Geld werden Oberösterreichs entwicklungspolitische Botschafter im Ausland unterstützt: Entwicklungshelfer/ innen und Missionsseelsorger/innen. Seit 1999 wird der Eduard-Ploier-Preis alle zwei Jahre an verdiente Persönlichkeiten in diesem Bereich verliehen. Am Montag Abend fand im Steinernen Saal des Landhauses die feierliche Verleihung statt.
Die Salvatorianerin Sr. Hildegard Enzenhofer, Leiterin des Hauses Beit Emmaus in der besetzten Westbank von Palästina, erhielt einen Preis, ebenso Sr. Roswitha Karrer vom „Eine Welt“-Kreis in Steyr-St. Anna.
Mag.a Doris Kroll wurde für ihre Arbeit in Nicaragua ausgezeichnet, schließlich erhielt der in Brasilien wirkende P. Hubert Leeb für sein Lebenswerk einen Ploier-Preis.
Der diesjährige Journalistenpreis geht an Mag. Josef Wallner. In erster Linie hat die Jury damit eine Kirchenzeitungs-Reihe gewürdigt, mit der wöchentlich Einblick in die Arbeit dreier oberösterreichischer Marienschwestern in Uganda und in die Arbeit von Mag. Johann Gnadlinger in Brasilien gegeben wurde.