Wo gebaut wird, gibt es Gründe innezuhalten und Gründe zu feiern. – Zwei Beispiele aus Oberösterreichs Pfarren.
Mehr als 400 Pfarrangehörige kamen am 7. August erstmals auf die Baustelle der neuen Pfarrkirche von Gallspach. Sie feierten mit Dechant Monsignore Johann Kaltseis, Pfarradministrator Konsistorialrat Mag. Johann Gmeiner, P. Dr. Nikolaus Zacherl und Kaplan Innocent Nwafor einen Gottesdienst zur Grundsteinlegung. Die Marktmusikkapelle hat ihn musikalisch mitgestaltet.
Im Gottesdienst wurden von den Architekten Beneder-Fischer Steine versetzt, die der langjährige Pfarrer KonsR Karl Ecker von vielen heiligen Stätten mitgebracht hat: Vom Berg Horeb, See Gennesaret, von Lisieux, Flueli, Medjugorje..., ein künstliches Konglomerat ist so entstanden. Der Rohbau war randvoll mit Menschen, die durch ihr Kommen auch zeigten, wie sehr der Neubau Anklang findet. Die Kirche wird noch heuer am 11. Dezember eingeweiht.
In Pfarrkirchen findet das Abschlussfest zur Pfarrhofrenovierung am 14. August (9.30 Uhr) statt. Nach drei Jahren Bauzeit wird der Pfarrhof feierlich eröffnet und von Bischof Maximilian gesegnet. Die Renovierung hat zwischen 800.000 und 900.000 Euro gekostet. Die Hälfte der Kosten trägt die Diözese Linz. 100.000 Euro betragen die Geld- und Arbeitsleistungen der Pfarrbevölkerung.