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Arbeitsplätze und Einkommen

Der Präsident der oö. Arbeiterkammer, Dr. Kalliauer, sagt, die Kaufkraft der Massen ist zu gering
Ausgabe: 2005/33, Kalliauer, Arbeitsplätze, Arbeitslosigkeit, Arbeiterkammer,
17.08.2005
- Ernst Gansinger
Der Präsident der oö. Arbeiterkammer, Dr. Johann Kalliauer, fordert im Kirchenzeitungsgespräch höhere Einkommen für die Kleinverdiener. Das kurble die Kaufkraft an und bringe Arbeitsplätze.

„Mich wurmt, dass das Thema Arbeitslosigkeit immer auf der Ebene von Zahlenspielen abgehandelt wird. Wird auf die hohe Arbeitslosigkeit hingewiesen, kommt reflexartig der Satz: Aber die Arbeitsplätze sind mehr geworden!“ – So schwindelt man sich über das eigentliche Problem hinweg, sagt der Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich Dr. Johann Kalliauer.

Er könne die Aussagen von Präsident Leitl von der Wirtschaftskammer Österreich in der letzten Kirchenzeitung durchaus unterschreiben, sagte Kalliauer. Leitl meinte, Wirtschaftswachstum sei für eine gute Beschäftigungssituation wichtig. „Nur“, so setzt Kalliauer fort, „dem müssten Taten folgen.“ Es mangle den Massen an Kaufkraft. Wer wenig Geld hat, kann wenig konsumieren. Die Inlandsnachfrage ist schwach. Laut Sozialministerium leben etwa eine Million Menschen in Österreich an der Armutsgrenze!

Was wäre ein vernünftiger Mindestlohn bei Vollerwerb? – Präsident Kalliauer wägt einige Zeit ab und legt sich dann auf 1.200, 1.300 Euro im Monat fest. Das Problem seien aber nicht nur niedrige Einkommen, sondern dass viele in Teilzeit- bzw. geringfügige Beschäftigungen ausweichen müssen, die unterm Strich keine Existenzsicherung bieten. „Wir brauchen Teilzeit-Arbeitsplätze, aber es muss eine echte Wahlmöglichkeit bestehen.“ Teilzeitjobs sind außerdem weiblich. Nur vier Prozent der Männer gehen Teilzeit arbeiten. Zudem sind die Teilzeit-Arbeitsplätze oft am unteren Ende der Einkommensskala angesiedelt. Jede Beschäftigung müsste eine sozialrechtliche Absicherung gewährleisten, fordert Kalliauer.

Die Lehrplatzsuche gestaltet sich mitunter schwierig. Für Kalliauer liegt eine Ursache im Auswahlverfahren: Die Betriebe wählen immer die Besten aus, genauso die öffentliche Hand. Nicht wenige Jugendliche stehen nach vielen Versuchen noch immer ohne Lehrplatz da. Das müsste anders laufen, sagt Kalliauer. Die öffentliche Hand wenigstens sollte einem bestimmten Prozentsatz eine Chance geben, auch wenn die Betroffenen nicht zu den Besten gehören!

Für die älteren Arbeitnehmer haben am Beginn des heurigen Jahres die oö. Sozialpartner einen Hoffnung gebenden Weg begonnen: „WAGE“ nennt sich das Projekt, das unter dem Motto „Älter werden, Zukunft haben“ Altersarbeitslosigkeit vermeiden will.
Zum Zukunft haben, betont Kalliauer, gehört auch die Vorsorge für Gesundheit und Motivation der Arbeitnehmer. „Für die Gesundheit genügt es nicht, im Betrieb einen Obstkorb aufzustellen.“ Wichtig ist auch das soziale Umfeld. Das Gesundheits-Bewusstsein ist bei uns generell noch nicht sehr entwickelt.

Den „Kombi-Lohn“ (ein Teil Lohn, ein Teil Sozialleistung) nennt Kalliauer einen falschen Ansatz. Das würde bedeuten, dass die vielen Arbeitsplätze da sind, die Österreich bräuchte, um allen, die keine Arbeit haben, eine zu geben, und dass nur die Leute für die Jobs zu teuer wären. „Man soll mir die Arbeitsplätze zeigen, die leer sind“, sagt Kalliauer. Als Einzelmaßnahme könne der Kombi-Lohn aber durchaus ein hilfreiches Modell sein. Am Grundproblem, dass uns die Jobs fehlen, ändere er nichts.

In den Pflegeberufen stöhnen die Mitarbeiter/innen oft unter hoher Arbeitsbelastung. Die Kostensätze erlauben keine Personalaufstockungen. Müssten die Kommunen nicht mehr zahlen? Präsident Kalliauer überlegt lange. Seine Antwort fällt „Ja, aber“ aus: Ja, aber es sei eine Frage der Gesellschaft, was ihr das soziale Netz wert ist. Um mehr zahlen zu können, brauche es auch Einnahmen. „Ich halte nichts davon, wenn wir ständig vom Senken der Steuereinnahmen reden, und dann zieht sich der Staat aus diesen sozialen Aufgaben zurück.“

Mit der Wirtschaftskammer hat die Arbeiterkammer ein zweites Projekt begonnen. Es geht um die Weiterentwicklung der Berufsausbildung. Ein erstes Kapitel – Schule – kann dem Landeshauptmann und dem geschäftsführenden Präsidenten des Landesschulrates schon in wenigen Wochen vorgelegt werden.
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