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Ihr Beispiel ist gefragt

Beim Jägerstätter-Gedenktag war viel vom wachen Gewissen die Rede
Ausgabe: 2005/33, Jägerstätter-Gedenktag, Ostermiething, Innerhofer, Fischer
18.08.2005
Bei der Jägerstätter-Gedenkfeier in Ostermiething wurde dieses Jahr besonders des Südtiroler Märtyrers Josef Mayr-Nusser gedacht. Er verweigerte 1944 den SS-Eid.

Zum 23. Mal fand heuer am 9. August in Ostermiething und St. Radegund anlässlich des Todestages von Franz Jägerstätter ein Gedenktag statt. Erstmals wollte daran auch ein österreichischer Bundespräsident teilnehmen. Eine Sportverletzung hinderte Heinz Fischer daran. In seinem Grußwort würdigte er das Vorbild des 1943 wegen Wehrdienstverweigerung hingerichteten Innviertler Bauern für unsere Zeit. „Der Druck zur Flexibilität und Anpassung ist heute allgegenwärtig. Aber es muss Grenzen geben: Anpassung darf nicht so weit gehen, dass moralische Prinzipien und persönliche Grundauffassungen geopfert werden. Franz Jägerstätter hat uns das vorgelebt“, betonte Bundespräsident Heinz Fischer.

Auch Bischof Maximilian Aichern betonte die Aktualität des Zeugnisses von Franz Jägerstätter, der aus seinem gläubigen Gewissen heraus konsequent gehandelt habe. Aichern berichtete, dass nun auch im laufenden Seligsprechungsprozess in Rom das Sterben Jägerstätters für seine christliche Überzeugung als Martyrium anerkannt wurde. Der Innsbru-cker Bischof Manfred Scheuer, der im Seligsprechungsprozess im Auftrag der Diözese Linz seit Jahren als Postulator tätig ist, gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass Jägerstätter bald in der Reihen der europäischen Heiligen aufgenommen wird. Für ihn stehe Jägerstätter in einer Reihe großer europäischer Christen, die den biblischen Geist der Feindesliebe verkörpern. Der bis heute verbreiteten Meinung, Jägerstätter sei ein verbohrter Querulant gewesen, trat Scheuer klar entgegen. Für ihn sei Jägerstätter ein Zeuge für einen erwachsenen Glauben, der Verantwortung nicht an andere delegiere, der für seine Grundüberzeugungen eintrete und der für den Wert und die Würde des menschlichen Gewissens stehe.
Der Innsbrucker Theologe Jozef Niewiadomski stellte in einem beeindruckenden Referat eine Traumbeschreibung Jägerstätters in den Mittelpunkt: Er sah einen Zug, der unaufhaltsam einem Abgrund, der Hölle zuraste. Für den gläubigen Christen Jägerstätter war das ein Bild für das Nazi-Regime und den von ihm entfesselten Krieg. Diese klare Analyse des einfachen Bauern zeige, so Niewiadomski, das wache Bewusstseins Jägerstätters für die Zeichen der Zeit und seine Gabe der Unterscheidung, was vor Gott Recht und Unrecht ist. Durch seinen gewaltfreien Widerstand mache Jägerstätter bis heute die Welt auf die christliche Alternative aufmerksam, nämlich auf die „Kultivierung des menschlichen Begehrens statt dessen Entfesselung“.

Ähnlich wie Jägerstätter folgte auch der Südtiroler Familienvater Josef Mayr-Nusser seinem Gewissen. Über sein Zeugnis berichtete bei der Gedenktagung der ehemalige Chefredakteur der Südtiroler Kirchenzeitung Josef Innerhofer. Drei Jahre lang hat er als Postulator für das Seligsprechungsverfahren alle Informationen über Mayr-Nusser zusammengetragen. Der 1910 in der Nähe von Bozen geborene Sohn eines Weinbauern war aktiv am Aufbau der katholischen Jugend in Südtirol beteiligt. 1934 wurde er zu deren erstem Diözesanführer ernannt. Den Faschismus und Nationalsozialismus lehnte er auf Grund seines Glaubens zutiefst ab. Deshalb trat er auch nach dem Hitler-Mussolini-Pakt gegen die Auswanderung der deutschen Bevölkerung Südtirols ins Deutsche Reich ein und schloss sich der Widerstandsbewegung „Andreas-Hofer-Bund“ an.
Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Italien wird Mayr-Nusser 1944 zu einer Einheit der Waffen-SS nach Konitz (Westpreußen) einberufen. Wenige Wochen später schreibt er an seine Frau Hildegard: „Dieses Bekennenmüssen wird sicher kommen, es ist unausbleiblich, denn zwei Welten stoßen aufeinander. Zu deutlich haben sich Vorgesetzte als entschiedene Verneiner und Hasser dessen gezeigt, was uns Katholiken heilig und unantastbar ist. Bete für mich, dass ich in der Stunde der Bewährung ohne Furcht so handle, wie ich es vor Gott und meinem Gewissen schuldig bin.“ Am 4. Oktober 1944 verweigert er den SS-Eid und wird sofort verhaftet. Stark geschwächt durch Misshandlungen und Haft stirbt er am 24. Februar 1945 auf dem Transport ins KZ Dachau.

Buchtipp: Josef Innerhofer: Er blieb sich selber treu – Josef Mayr-Nusser.Athesia, 2005, 14.50 Euro
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